Wann sich die Reparatur eines Tintenstrahldruckers lohnt
Bei einfachen Geräten unter der Preisgrenze eines Patronensatzes ist die Antwort oft ehrlich: Neukauf. Ganz anders bei Multifunktionsgeräten der OfficeJet-Pro-, PIXMA-G-, EcoTank- oder Brother-MFC-Klasse, bei Fotodruckern mit teuren Druckköpfen und bei allen Geräten, für die Sie Vorrat an Tinte oder Spezialpapier haben. Hier ist der Druckkopf oder eine Einzugsrolle ein Bruchteil des Neupreises, und die Reparatur bringt das Gerät für Jahre zurück.
Unsere Diagnose beginnt immer mit dem Düsentest und dem Papierweg. Erst danach schauen wir auf Elektronik und Fehlerspeicher. So vermeiden wir das, was Sie bei vielen Anbietern erleben: den pauschalen Tausch teurer Baugruppen, obwohl eine Reinigung oder ein Rollensatz gereicht hätte.
Was wir bei Tintenstrahldruckern konkret tun
- Druckkopf-Service: Reinigung im Ultraschallbad mit tintenlösender Flüssigkeit, Spülung der Kanäle, anschließend Düsentest. Wenn Heizelemente oder Piezo-Kristalle defekt sind, tauschen wir den Kopf.
- Mechanik: Einzugsrollen, Trennpads, Papierweg-Sensoren, Wagenriemen, Encoder-Streifen, Wischer- und Kappstation (die Dichtung, die den Druckkopf im Ruhezustand feucht hält).
- Wartungszähler: Resttintenkissen (Epson), Resttintenbehälter (Canon 5B00/1700) und Wartungsboxen werden getauscht, dann der Zähler zurückgesetzt. Nur zurücksetzen ohne Tausch führt zu Tintenaustritt im Gerät, deshalb machen wir das nicht.
- Elektronik: Netzteil, Hauptplatine, Displays, WLAN-Module. Nach Überspannung prüfen wir gezielt Sicherungen und Spannungsregler.
Sie sind unsicher, was Ihr Gerät hat? Der Fehler-Finder auf der Startseite grenzt das Symptom ein, die Ratgeber Streifen im Druck und Druckkopf verstopft erklären, was Sie vorab selbst versuchen können.
